Christiane Cousquer
Malerei
Ich lebe und arbeite in Müllheim im Markgräflerland. Nach meinem Studium an der Alanus Hochschule entwickelte ich für mich eine malerische Sprache, die sich zwischen Figuration und Abstraktion bewegt.
Der Horizont taucht immer wieder auf. Die scheinbare Begrenzungslinie zwischen Himmel und Erde. Das Leben spielt sich zwischen Himmel und Erde ab. Es spielt auf dieser scheinbaren Begrenzungslinie. Gibt es da einen Zwischenraum?
Wiederkehrende Motive wie Landschaften oder Möwen erscheinen in meinen Bildern nicht als reine Abbildungen, sondern als reduzierte, malerische oder grafische Verdichtungen. Meine Malerei sucht nicht das Offensichtliche, sondern das unausgesprochene Gefühl– das, was zwischen Form, Linie und Farbe entsteht.
In meinen Werken ist mir wichtig, durch eine ruhige, oft kontemplative Bildsprache die Menschen aus ihrem hektischen Alltag zu holen. Farbe, Fläche und Struktur werden zu Trägern von Stimmung und innerer Bewegung. Dabei entstehen Bilder, die offen bleiben und dem Betrachter Raum für eigene Assoziationen lassen.
Ich arbeite überwiegend in Serien, in denen sich Motive und Themen weiterentwickeln und in Beziehung zueinander treten. Meine Arbeiten wurden seit 2001 in verschiedenen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und sind regelmäßig in regionalen Projekten und offenen Ateliers zu sehen.
Meine Malerei ist geprägt von einer leisen Intensität – sie lädt dazu ein, innezuhalten und die feinen Übergänge zwischen Wahrnehmung, Erinnerung und Imagination zu entdecken.